Wanderpokal der Bundeskanzlerin bleibt beim TSV Lindenberg

Am 01.06.2018 machten sich Ben Greiwe und Leoni Raschke samt Eltern auf den weiten Weg ins Allgäu nach Kempten. Dort wurde der 34. Jugendverbandspokal des Deutschen Bogensportverbandes (DBSV) ausgetragen.

Im Gepäck hatte Leoni den im letzten Jahr gewonnenen Wanderpokal für das beste Einzelergebnis, welcher von unserer Bundeskanzlerin gestiftet wurde. Nach 8-stündiger Autofahrt war das Ziel gegen 21:30 Uhr endlich erreicht. Die beiden Teenager hatten zuvor natürlich einen ganz normalen Schultag hinter sich. Was für eine Belastung!

Am 02. Juni 2018 feierte Lindenberg sein alljährliches Dorffest unter dem Motto „Sport-Spiel-Spaß“ ausgerichtet vom TSV Lindenberg 1994 e.V. in Lindenberg. Ort der Veranstaltung war die Sporthalle, das Ortszentrum und der Außenbereich des Ortszentrums. Leider konnte der Außenbereich nicht ganz genutzt werden, da hier die Bauarbeiten des neuen Spielplatzes ihre Spuren hinterließen.

Der Verein konnte sein breites Spektrum an Sportangeboten vorstellen. Hierzu gehörten unter anderem auch zwei Life-Präsentationen der Sektionen Ju Jutsu und AROHA/BodyWorkout. Bevor sich der große Hunger bei allen Besuchern des Festes einstellte, wurden sie bestens unterhalten. Neben der Hüpfeburg – die große Giraffe – gab es für die kleinen Besucher Tattoos zum Aufkleben, Torwandschießen, wobei hier nicht nur die Kleinen ihren Spaß fanden, Zorbingrollen – das beliebsteste Spiel an diesem heißen Tag, Bull Riding – aufregend und Dauerbesucht von Groß und Klein sowie Galgenkegeln, Fahrten mit der Freiwilligen Feuerwehr, Bogenschießen, Tischtennis und vieles mehr. Weiterhin gab es für Jung und Alt die Möglichkeit der Teilnahme am Skatturnier, Kämpfen wie ein Sumoringer, Großschachspielen und Laserbiathlon. Zusätzlich konnte sich jeder Besucher an dem Info-Stand über den Verein TSV Lindenberg 1994 e.V. informieren.

Tatkräftig wurden wir an diesem Tag von der Siedlergemeinschaft Neu-Lindenberg, dem Kegelverein, der FFW Lindenberg und den zahlreichen Helfern unseres Vereines unterstützt. All denen möchte ich nochmals „Danke“ sagen.

Meinen Dank richte ich auch an die vielen Unterstützern dieser Veranstaltung.

Gemeinde Ahrensfelde

Kaffeehaus Madlen in Berlin-Buch

HSH software and hardware Vertriebs GmbH

Spedition Pruschke GmbH

Lange Transporte und Logistik GmbH

Selgros Cash & carry

Firma WIBAU Baugesellschaft mbH

Mc Donalds Filiale in Lindenberg

Show für kleine Leute

SOS Party Service.

Ohne Ihre Unterstützung wäre die Veranstaltung gar nicht möglich gewesen. Dank Ihrer Spende konnten wir ein vielfältiges Programm an Spiel- und Spaßangeboten für Groß und Klein anbieten. Insgesamt war es ein tolles und erfolgreiches Fest.

Die Besucher gaben ausschließlich ein positives Feedback.

 

Gernod Gruschwitz

1. Vorsitzender

 

 

Am 01.09.2018 wird es heiß in Ahrensfelde.

5 Workouts, 5 Trainer werden euch alle ordentlich ins Schwitzen bringen.

Wir haben Zumba, Kantaera, K-T-Robic, Dance Fitness und Aroha für euch.

Die Musikreise die nicht unterschiedlicher sein könnte wird euch entführen und zum Schweben bringen.

Für jeden der Spaß am Sport hat in netter Gesellschaft ein Muss.

Um die Energiespeicher wieder zu füllen, werden wir ein leckeres Sport Büfett kreieren.

Also save the Date und feiert mit uns!

Wir freuen uns und wünschen allen erstmal einen schönen Sommer.

Tatjana, Cindy & Madlen

Drei Kämpfer des TSV Lindenberg fuhren am vergangenen Wochenende zu den Silesian (Schlesien) Open. Eine abenteuerliche und lange Fahrt bis Miklowiece … fast 600 Kilometer!
Der Verkehr auf polnischen Straßen ist nicht anders als hier, der normale Freitagswahnsinn eben.
Obwohl bereits gegen 12:00 Uhr gestartet, trafen wir erst gegen 22:30 Uhr im Hotel ein und konnten deshalb erst morgens zum Wiegen.
Ich muss sagen, ein professionell organisierter Wettkampf, allerdings ohne größere internationale Beteiligung. Neben einem Kämpfer aus Rumänien waren wir die einzigen Ausländer. Es wurde nur polnisch gesprochen, was das Coach-meeting für mich schwierig machte. Letztlich gelang eine Verständigung mit Englisch und ich bekam einen Ansprechpartner an die Seite.
Es wurde auf fünf Matten in den Kategorien „ohne Part 1“, "Duo", „Ne-Waza“ (Brazilian Ju-Jutsu) und „Fighting“ gekämpft. Die Mattenanzeigen waren internationaler Standard, so dass wir gut verfolgen konnten, wann unsere Fighter(innen) auf welcher Matte kämpfen würden.

Für die Klasse u15 weiblich bis 63 kg war Leoni Miersch mitgereist. Ihr erster Wettkampf außerhalb Deutschlands - und sie war entsprechend aufgeregt! Hinzu kam, dass in Polen bereits in der u15 drei Minuten gekämpft wird und nicht, wie in Deutschland erst ab u18.
Leoni hatte zwei Gegnerinnen aus verschiedenen polnischen Vereinen. In der ersten Auseinandersetzung machte sich noch die Aufregung bemerkbar, doch sie kämpfte sehr aggressiv und ließ ihrer Gegnerin keine Ruhe. Allerdings kassierte Leoni im Part 1 zu viele Treffer und geriet zeitig in Rückstand. Dadurch musste sie noch intensiver angreifen und wurde immer wieder von Fußstößen getroffen. Dann ging alles ziemlich schnell: ein Wurf, die darauf folgende Festhalte und der Kampf war verloren.
Bei der zweiten Gegnerin hatte Leoni dann endlich den Kopf frei: Sie ging das Duell genauso aggressiv an, fegte jetzt jedoch die Fußangriffe ihrer Kontrahentin ein ums andere Mal weg und griff selbst mit sauberen Hand- und Fußtechniken an. Fast jeden Griffversuch ihrer Gegnerin nutzte sie zu ihrem eigenen Vorteil, konterte und setzte selbst erfolgreich Würfe durch.

 

 

Leider ist das Würgen mit dem Unterarm in Polen in der u15 nicht erlaubt (was wir nicht wussten), so dass diese Würge den vorzeitigen Sieg verhinderte.

 


Leoni konnte das Gefecht letztlich mit einem erheblichen Punktevorsprung für sich entscheiden.
Hochverdient: Silber für sie in ihrem ersten internationalen Turnier!

Dann wurde Marlene Machineck plötzlich zur Siegerehrung gerufen. Sie war in der u18 bis 44 kg gemeldet und ihre zwei Gegnerinnen waren offenbar nicht angereist.
Gold ohne Kampf – so geht es auch. Trotzdem schade!

Marlene war dafür aber zusätzlich mit in den 3er-Pool von Chiara Werner (u18 bis 48 kg) eingeplant worden, so dass sie trotzdem – nun im 4er-Pool - kämpfen konnte.
Im ersten Kampf dieser Runde traf Marlene gleich auf Chiara. Beide schenkten sich nichts. Letztlich konnte Chiara sich durchsetzen und gewann vorzeitig mit „full house“ (50:0 internationale Wertung).
Dann musste Chiara gegen die derzeitige Weltmeisterin in dieser Gewichtsklasse auf die Matte. Diese war ihr schon von den „Budapest Open“ im April bekannt. Chiara war gut auf sie eingestellt und hielt die ersten Minuten gut mit. Allerdings setzte sich ihre Gegnerin dann doch durch und gewann vorzeitig.

 

 

Danach trat Marlene gegen die zweite Polin im Pool an. Diese kam zu spät und begann das Gefecht  gleich mit einer Strafe. Mit schnellen sauberen Atemikombinationen ging unsere Kämpferin sofort in Führung. Sie nutzte ihre Stärken im Part 1 mit schnellen Angriffen gut aus und dominierte das Geschehen auf der Tatami auch im Part 2. Bereits in der ersten Minute gelang Marlene ein sauberer Wurf, um in den Bodenkampf zu wechseln, konnte ihre Gegnerin jedoch nicht ausreichend fixieren und musste mit einem Endergebnis von 21:2 (!) über die Zeit gehen.

 

 

Als letztes musste Marlene noch gegen die Weltmeisterin auf die Matte.
Der Kampf dauerte nur 41 Sekunden! Gegen die erheblich schwerere Kontrahentin versuchte sie im Part 1 zu bleiben, um ihre Stärken auszuspielen. Eine halbe Minute gelang das auch, dann wurde Marlene gegriffen, geworfen und am Boden festgehalten. Den fehlenden Treffer im Part 1 holte sich die erfahrene Polin schon innerhalb der nächsten Sekunden und gewann „full house“.

Chiara hätte den letzten Kampf gegen die zweite Polin gehabt. Diese trat allerdings nicht an, so dass Chiara kampflos gewann.

Damit stand fest: Chiara Silber und Marlene Bronze!

Insgesamt hat sich die Fahrt hierher gelohnt: drei Kämpferinnen und vier Medaillen.
Der Aufwärtstrend in Kondition und Technik hält an. Die Mädels werden immer besser!

Zuerst mal herzlichen Dank an die Veranstalter!
Als Verein erstmalig ein großes Turnier zu veranstalten, dazu gehört viel Mut und Aufopferung! Dass noch nicht alles so glatt lief, ist normal … Wir vom TSV Lindenberg waren jedenfalls zufrieden! So, dass musste gesagt werden, schon gegen die wenigen „Meckerer“!

Dieses Turnier bei Hamburg war einerseits als Beginner-Veranstaltung, andererseits fürs Fighting der Fortgeschrittenen angelegt. Ein Spagat, den man so erstmal hinbekommen muss…Wir hatten drei Mädels gemeldet:
Leoni Miersch in der u15 weiblich bis 63kg sowie Chiara Werner und Marlene Machineck in der Altersklasse u18 - MÄNNLICH ! - bis 50kg (es waren zu wenige Mädels am Start).

So spannend, wie es klingt, wurde es dann auch.

Überraschenderweise fingen die u18er als erste an, zu kämpfen. Chiara und Marlene mussten damit gegen die Jungs auf die Matte. Chiara war die Erste. Ihr Gegner, ein Junge aus dem Verein DTV Delmenhorst, war technisch zwar gut, aber Chiara war besser! Schon in dieser ersten Auseinandersetzung zeigte sie, wie beim TSV Lindenberg gekämpft wird. Überraschend für alle Zuschauer konnte sich Chiara aus einer für Sicher geglaubten Festhalte befreien und leitete damit die Wende des Fights ein. Mit einem Reisballenwurf bezwang sie den Kontrahenten schließlich vorzeitig.

Dann war Marlene dran. Allerdings hatte sie eine leichte Verletzung aus Maintal (Deutsche Schülermeisterschaft) mitgebracht, die sie etwas behinderte… Ihr Gegner vom MTV Rottorf war in Etwa ihre Gewichtsklasse, jedoch körperlich trotzdem überlegen. Er kämpfte taktisch gut, ließ ihr keine Gelegenheit, ihre Stärken im Part 1 auszuspielen und riskierte sogar eine Strafe wegen Passivität im Part 1. Marlene verlor dadurch leider 14:0. Eigentlich die einzige Chance, in diesem schweren und starken Pool ...

Das zeigte sich dann bei Chiara auch gleich bei ihrem zweiten Kampf: Ihr Gegner war erheblich schwerer und größer, als sie. Ihm gelang es, Chiara von sich so weit fernzuhalten, dass ihr nur zwei saubere Treffer im Part 1 gelangen. Als es zum Griffkontakt kam, wurde deutlich, dass sie der Kraft des Jungen vom Zanshin Dojo Hamburg kaum etwas entgegensetzen konnte. Diese Auseinandersetzung verlor sie vorzeitig.
Dann war Marlene gegen Chiara aufgerufen. Beide schenkten sich nichts. Aber auch hier geriet Marlene in Rückstand und verlor schließlich vorzeitig.

Danach trat Chiara ihren letzten Kampf des Tages an. Der Gegner vom MTV Rottorf war etwas leichter als sie und das nutzte sie gnadenlos aus. Mit sauberen Treffern im Part 1, einem Talfallzug als Konterwurf und anschließender Festhalte konnte sie auch hier den Jungen vorzeitig mit 14:0 bezwingen. Marlene bekam als Letztes den schweren Jungen vom Zanshin Dojo als Gegner. Der Kampf war kurz, sie konnte dem Jungen erwartungsgemäß nicht viel entgegensetzen.

Im Ergebnis warf das Programm drei erste Plätze aus !!! Zwei Jungen und Chiara hatten exakt dieselbe Kampfbilanz: 3 x 14:0 gewonnen, 1 x 0:14 verloren.

Erst die Auszählung der Ippon-Anzhal jedes Kämpfers brachte das Ergebnis: Chiara hatte sich Silber erkämpft, noch vor jenem Kämpfer, gegen den sie verloren hatte! Die Freude war natürlich groß und die gegnerischen Trainer waren des Lobes über die Leistungen der  Mädels voll!

Viiiieeeel später ….

Endlich wurde der Pool von Leoni aufgerufen. Ihre Gegnerin kam aus Dänemark und war ziemlich erfahren, wenn auch etwas leichter. Leonie kämpfte so, wie wir es trainiert hatten: aggressiv!

 

Bild folgt

 

Sie konnte in beiden Kämpfen im Part 1 gut punkten. Kam es jedoch zum Griffkontakt war es ihr noch nicht möglich, ihre Wurfansätze bis zum Niederwurf der Gegnerin zu führen. Allerdings konnte sie auch erfolgreich verhindern, selbst geworfen zu werden. Dadurch kam die Gegnerin nicht zu einer technischen Überlegenheit und beide Kämpfe gingen über die Zeit, wenn auch für Leoni verloren.

Die Silbermedaille hat sich Leoni damit mehr als verdient.