Der Nachwuchs kommt!

Freitag, 06.09.19, 15:30 Uhr

380 Kilometer und 20 Staus später … Leinefelde-Worbis / Thüringen – Leinefelder Herbstturnier im Ju-Jutsu Fighting

Wir waren mit unseren vier jüngsten Kämpfern und zwei erfahrenen „alten Hasen“ dort.

Die Organisation des Turniers stellte sich am nächsten Tag als recht gewöhnungsbedürftig heraus. Eigentlich sollten die Kämpfe gegen 09:30  Uhr auf drei Matten beginnen. Um 10:30 ging eine Matte „in Betrieb“. Letztlich Begannen unsere Jüngsten gegen 11:00 Uhr auf Matte 1.

Die beiden u8er Leon Franke und Nico Miersch (6 und 7 Jahre alt) waren im selben Pool. Leon, der genau wie Liam Niko Konzack (u10) auf seinem ersten großen Wettkampf war, konnte noch keinen Kampf gewinnen. Trotzdem zeigte er bereits gute Ansätze und versuchte, das Gelernte umzusetzen.

Nico dagegen hat sich gegen alle Gegner durchsetzen können und zeigte ausgezeichnete Atemitechniken. Auch in der Wurfphase trat er überlegen auf, so dass nur einer der Kontrahenten gegen ihn überhaupt eine Chance hatte. Letztlich fegte er alle Gegner überlegen von der Tatami.

 

 

Liam Niko musste danach im KO-System gegen 7 weitere Kämpfer antreten. Seine Unerfahrenheit machte ihm schon im ersten Kampf einen Strich durch die Rechnung. Er konnte seine Konzentration nicht fokussieren. Im zweiten Kampf dann, in der Trostrunde, war zwar die Konzentration besser und er zeigte einiges vom Gelernten, war seinem Gegner aber dennoch nicht gewachsen. Er musste sich mit dem 7. Platz begnügen.

Leider konnte Rouven, unser zweiter u10-Kämpfer nicht antreten, er war krank geworden.

Leoni Miersch, die in der u16 bis 63 kg startete, hatte drei Gegnerinnen. Darunter zwei Kämpferinnen aus dem Bundeskader. Sie kämpfte beherzt und machte es den beiden Mädels schwer, konnte jedoch nicht verhindern, dass beide vorzeitig siegten. Die Vierte im Pool war eine alte Bekannte. Gegen sie hatte Leoni beim letzten Wettkampf verloren. Diesmal sah die Sache jedoch anders aus. Leoni war in allen drei Parts überlegen und gewann selbst vorzeitig. Bissig, gute Übersicht und technisch sauber – sehr viel dazu gelernt!

 

 

Marlene Machineck, als einzige weibliche u18-Kämpferin bis 48 kg auf dem Turnier, wurde eine Kämpferin aus der u16, die bis 52 kg kämpft, zugewiesen. Marlene hatte bereits zuvor einmal gegen sie gekämpft und auf Grund des Gewichtsunterschiedes damals verloren. Da sie zu zweit waren, ging es diesmal um einen Hin- und einen Rückkampf. Gewinnen beide je einen Kampf, würde es einen Entscheidungskampf geben.

Marlene, die seit einiger Zeit zusätzlich Krafttraining macht, konnte den Gewichtsunterschied gut ausgleichen und warf ihre Gegnerin sogar zweimal mit einem Konter. Trotzdem verlor sie den ersten Kampf knapp.

Im zweiten Kampf zeigte Marlene ihre technische Überlegenheit, so dass selbst die Kampfrichter diesmal nicht umhin kamen, sie zum Sieg zu punkten. Nun hätte es zum Entscheidungskampf kommen müssen, kam es aber nicht. Die Gegnerin, die befürchtete, erneut zu verlieren, wollte nicht noch einmal gegen Marlene antreten und gab auf.

 

 

Auf Grund ihrer sehr guten Kampfweise erhielt Marlene sogar einen Pokal für die beste Technikerin – ein schöner Erfolg!

 

 

Nach den diesjährigen Erfahrungen in Leinefelde, werden wir im kommenden Jahr wohl nicht wieder dorthin fahren. Durch die geringe Teilnehmerzahl sind die Altersklassen ab u14 aufwärts leider nicht oder zu gering besetzt. Wir werden sehen …

Fazit:

Zweimal Gold, einmal Bronze, ein vierter, ein siebenter Platz und dazu ein Pokal!

Wir haben gut gearbeitet und Lindenberg angemessen präsentiert.

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