Bereits am Samstag, den 21.04.18 waren wir mit vier Kämpfern zum Newcomer-Turnier in Ziesar:
Rouven mit seinen 8 Jahren schon in der Altersklasse u10 unterwegs, Gina Marie und Celina in der u15 sowie Lucy-Ann in der u18.
Unsere beiden erfahrensten Kämpferinnen Marlene und Chiara reisten ebenfalls mit, um die Beginner mit zwei Schaukämpfen zu motivieren und als Tischbesetzung den Ju-Jutsu Verein in Ziesar zu unterstützen.

 


Die Kämpfer gaben alles und hatten viel Spaß.
Rouven trat in seinem Viererpool gegen drei etwas größere und schwerere Jungen an. Er hatte es daher schwer, verlor seine Kämpfe jedoch mit viel Gegenwehr. Er schlug sich tapfer.

 


Celina und Gina traten gemeinsam ebenfalls in einem Viererpool an. Beide Kämpften mit Herz und zeigten, was sie gelernt hatten. Letztlich konnte Celina, die etwas erfahrener ist, gegen Gina bestehen und diese auf den dritten Platz verweisen. Silber und Bronze für die Zwei.

 


Laura gab als Coach ihren Einstand, leitete die Kämpfer in ihren Auseinandersetzungen an und tröstete die Beiden Mädels dann auch…

 


Lucy hatte nur eine Gegnerin. Die beiden Kämpfe, in denen Lucy siegen konnte, waren spannend und wurden verdient mit Gold belohnt. Die Freude war natürlich groß!

 


Weiter so!

Unsere zwei Kämpferinnen Marlene Machineck und Chiara Werner hatten sich bei der Ostdeutschen Schülermeisterschaft für das bedeutendste nationale Jahresevent im Ju-Jutsu, die Deutsche Schülermeisterschaft, qualifiziert.

Über 150 Kämpfer und Kämpferinnen traten in Maintal/Hessen an, um die Besten der Besten Deutschlands in den Altersklassen „unter 15“ und „unter 18“ zu ermitteln…
Das Kämpferniveau der Mädels war im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gestiegen.

Marlene, die eigentlich in der Gewichtsklasse bis 44 kg kämpft, wurde in die bis 48er Klasse hochgestuft, da sie in ihrer nur eine Gegnerin gehabt hätte. Das schreibt leider die Sportordnung des DJJV so vor.

Das erste Jahr in einer neuen Altersklasse (unsere Mädels jetzt u18!) heißt immer auch, dass die anderen Starter ein oder zwei Jahre älter sind…

Da mit den 44er`n nun sieben Kämpferinnen bis 48 kg antraten, wurde im Doppelpool gekämpft.

Chiara traf gleich im ersten Kampf auf eine erfahrene Gegnerin, die es ihr sehr schwer machte. Der Fight ging hin und her… Letztlich hatte die Kämpferin vom JJC Mühlbachtal mit nur einem Zähler die Nase vorn.

Den zweiten Kampf konnte unsere Kämpferin dann technisch dominieren und gewann vorzeitig mit „full house“ (14:0).

In der dritten Auseinandersetzung traf sie auf eine technisch sehr gute Gegnerin vom Kodokan Norderstedt. Gegen diese ging in der Vergangenheit bereits einmal ein Kampf verloren.

Chiara geriet in der ersten Hälfte der Auseinandersetzung leicht in Rückstand. Dann zeigte sich jedoch ihr Kampfgeist und ihre Klasse: es gelang Chiara, den Kampf mit sauberen Treffern, einem Wurf und einer Würge zu drehen und noch kurz vor Ende der drei Minuten langen Kampfzeit zu gewinnen.

Da ihre erste Gegnerin ihr einen Punkt abgenommen hatte, wurde sie „nur“ Zweite ihres Pools, stand damit jedoch im Halbfinale.

Bei Marlene lief es ähnlich. Sie verlor zwar ihren ersten Kampf gegen die viel schwerere Kämpferin vom Bushido Wüstems, konnte aber vor allem durch saubere Atemis (Schläge und Tritte) im Weiteren dominieren und mit 5 Punkten Vorsprung gewinnen. Damit war auch Marlene Zweite ihres Pools und ging ins Halbfinale.

Dem Reglement folgend tritt der Erste des einen Pools jeweils gegen den Zweiten des anderen Pools an, um einen Platz im Finale zu erringen.

Marlene musste also gegen die sehr starke (schwerere und ältere) Kämpferin aus Mühlbachtal antreten. Sie hielt zwar technisch gut mit, konnte aber der Erfahrung und dem Gewicht nicht viel entgegensetzen.

Letztlich der 3. Platz bei einer Deutschen Meisterschaft !!!

Chiara konnte die Siegerin des Pools von Marlene deutlich mit 14:0 deklassieren und zog damit ins Finale (wiederum) gegen die starke Mühlbachtalerin ein. Diesen Kampf verlor Chiara zwar, wurde damit aber

 

                                                                  Deutsche Vizemeisterin !

 

Für unsere Newcomer in der u18 zwei sehr beachtliche Erfolge!                                                          

Ein dritter und ein zweiter Platz bei Deutschen Meisterschaften ist etwas sehr Besonderes.

Die jahrelange Arbeit im Training hat sich damit mehr als gelohnt !!!

Ich bin stolz auf meine Kämpfer.

Wir danken für die Unterstützung durch unseren Verein, durch die Abteilung und durch die Eltern!

Bei der Ostdeuschen Einzelmeisterschaft des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes am 05.05.2018 in Berlin haben sich unsere beiden "Großen" für die Teilnahme an der Deutschen Schülermeisterschaft am 26./27.05.2018 in Maintal/Bayern qualifiziert. Chiara Werner (u18 bis 48kg) und Marlene Machineck (u18 bis 44kg) kämpften auf dieser Meisterschaft in der Gewichtsklasse u18 bis 48kg auch gegeneinander, so dass sich Marlene zusätzlich sogar für die Gewichtsklasse bis 48kg qualifizieren konnte.

Wir sind gespannt auf das bundesweite Starterfeld!

Am 14.04.2018 fand das traditionelle Bernauer Ju-Jutsu-Turnier in der Sporthalle Heinersdorfer Straße statt. Von unseren Kämpferinnen konnte leider nur Leoni Miersch (Altersklasse u15 bis 63kg) teilnehmen, da die anderen Vereine in der Altersklasse u18 bei den Gewichtsklassen bis 44 und bis 48 kg keine Kämpfer gemeldet hatten. Unsere beiden „Großen“ waren darüber zwar betrübt, leisteten ihrer Vereinskameradin aber trotzdem Beistand und feuerten sie an.

Leoni ist (noch) 12 Jahre alt und hatte es erwartet schwer. Bei 5 Gegnerinnen wurde das Klassement in zwei Pools zu je drei Kämpferinnen aufgeteilt. Leoni stand einer Niederländerin und einer Kämpferin aus Zeitz gegenüber. Im ersten Kampf gegen die Zeitzerin konnte sie sich einen leichten Punktevorsprung herausarbeiten. Sie kämpfte aggressiv und technisch gut. Leider gelang es der Gegnerin, in allen drei Parts einen Ippon (Doppelpunkt) zu erringen, so dass die Auseinandersetzung kurz vor Ablauf der Zeit doch noch an sie ging.

Auch im Fight mit der Niederländerin hielt Leoni von Anfang an gut dagegen und führte zeitweilig. Diesmal hatte jene aber das Glück auf ihrer Seite und Leoni verlor knapp nach Punkten.

Als Trainer war ich mit der Leistung meiner Schülerin sehr zufrieden. Leoni hat wieder viel dazu gelernt und das auch gezeigt. Sie kann mit ihrem 5. Platz trotz allem zufrieden sein!

Chiara Werner war diesmal die einzige Kämpferin des TSV Lindenberg bei den 1. Budapest OPEN.

Es waren über 600 Kämpfer aus sehr vielen Ländern angereist (Montenegro, Mazedonien, Polen, Deutschland, Niederlande, Belgien Bosnien und Herzegowina, Ungarn - um nur einige zu nennen).
Wir sind mit der ganzen Familie bereits am Freitag früh hingeflogen, um noch Zeit zu haben, uns die schöne Stadt an der Donau anzusehen. Der Flughafen ist etwas außerhalb, deshalb sollte es diesmal ein Mietwagen sein. Hat alles super geklappt und meine Mädels haben mich beim freitäglichen Shoppen arm gemacht. Das Ungarische Essen war gut, aber Chiara hatte noch nicht viel davon. Sie wog in den letzten Tagen zu viel, wollte (und sollte) jedoch in ihrer Gewichtsklasse bleiben…
Nach dem einchecken in der Unterkunft sahen wir uns noch einige Sehenswürdigkeiten in der Stadt an.
Besonders der Besuch der Fischerbastille mit ihren herrlichen mittelalterlichen Festungsbauten und dem Blick über die Donau und die gesamte Stadt hat sich gelohnt!

Chiaras Gegnerinnen kamen aus Ungarn und Polen. Beide kämpften zunächst gegeneinander, so dass wir uns ihre Taktiken ansehen konnten.
Im zweiten Kampf war die ungarische Kontrahentin unser erster Gegner. Die Auseinandersetzung war spannend und ging fast über die gesamten drei Minuten. Chiara erarbeitete sich vor allem über den Part 1 (Schläge und Tritte) ein gutes Punktepolster. Die Ungarin verhinderte ein ums andere Mal die Wurfansätze, musste jedoch mehrmals zu Boden, wo sie in Festhalten geriet und Chiara den Ippon im Part 3 bekam. Erst fünf Sekunden vor Ende konnte Chiara ein Bein fangen und es gelang ihr mit dem folgenden Wurf das Full House (international mit 50 Punkten bewertet).
Die Kampfansetzungen waren gut gemischt, so dass Chiara Zeit hatte, sich zu erholen.
Allerdings lief der Fight mit der etwas kleineren, technisch guten und sehr agilen Polin nicht, wie erwartet. Diese holte sich bereits im ersten Konterangriff einen Ippon im Part 1, so dass Chiara gleich hinten lag und, um aufzuholen, weiter angreifen musste. Zwar konnte sie die Gegnerin werfen, allerdings gelang es ihr nicht, diese am Boden ausreichend zu fixieren, so dass sie selbst in eine Festhalte geriet. Ippon für Polen im Part 3. Das nutzte die Polin natürlich aus. Es gelang ihr, Chiara mit einem Wurf zu überraschen und damit den fehlenden Ippon im Part 2 zu holen.
Schade, aber angesichts der starken Gegner ist Silber ein gutes Ergebnis!


Nach Abschluss der Kämpfe und ihrer Siegerehrung konnte Chiara endlich auch das sehr gute ungarische Essen genießen.
Insgesamt war die Organisation des Turnieres gut, genügte allerdings noch nicht ganz den internationalen Standards, die wir bereits in anderen Ländern (und in Deutschland) erleben durften. Aber es war das Erste seiner Art in Ungarn und wird sich weiter entwickeln.
Erwähnenswert sind auch die Schiedsrichterleistungen. Nachdem ich die Kämpfe von ca. 10:00 bis 18:00 Uhr beobachten und mit vergangenen Turnieren vergleichen konnte, war ich beeindruckt. Auch das Niveau der Kämpfer war insgesamt hoch.