In Brandenburg ist was los

Es war geladen zum ersten KinderSeminar 2011 im Land Brandenburg und viele kamen …
Ein buntes Programm mit viel Spaß, Training, Basteln, Schwimmen, Kino, Märchenstunde und-und-und wartete auf die Kinder der sechs angemeldeten Vereine.
Der Empfang und das Bezeihen der Zimmer am Freitag war - wie immer - etwas chaotisch. Letztlich waren die Matten aber noch vor dem Abendessen aufgebaut, so dass die erste Trainingseinheit zum Kennenlernen mit viel Spaß für Kinder (und Betreuer) für die nötige Bettschwere sorgte. Vor dem Schlafen war Märchenstunde: Olaf las für die Kleinsten Geschichten aus dem Wichtelreich. Keine Zeit für Heimweh.
Am Sonnabend folgte ein Höhepunkt auf den nächsten. Zuerst „afrikanisches Ju-Jutsu“ mit unserem Freund Tsegeye Degineh aus Äthiopien. Plötzlich liefen „wilde Tiere“ nach afrikanischen Trommeln über die Matte. Herzlichen Dank Tsegeye!
Dann gings in die Schwimmhalle. Die Gaudi schlechthin, wie man sich denken kann.
Nach dem Mittag dann Freizeit. Inliner, Straßenmalen, basteln und malen, Tischtennis, Ballspiele oder auch nur „rumhängen“ und quatschen. Dann die dritte Trainingseinheit.
Highlight war das Quidditch-Spiel: Sucher mussten die Schnatze fangen, die Spieler Tore machen und ihren Ring verteidigen. Am Abend dann noch Kino und mit einem Lagerfeuer klang der Tag aus. Kein Problem mit der Nachtruhe ;-))
Sonntag. Es wurde Zeit, die Gerichtsverhandlung zur Verurteilung des Täters abzuhalten.
Er hatte von Freitag an mit seinem „Mordwerkzeug“, einer Feen-Karte, ´ne menge Kinder aus dem Spiel gekickt. Das durfte natürlich nicht ungestraft bleiben.
Klar, solche Nebensächlichkeiten, wie Zimmer ausräumen, Sachen Packen, Bett abziehen wurden auch erledigt.
Das Abschluss-Training war dann der vorbereiteten Stunt-Show und dem Klammer-Spiel vorbehalten. Nach dem Wegräumen der Matten waren alle ein wenig traurig, als beim Abschusskreis noch mal abgeklatscht wurde.
Ich, Olaf Werner, als Leiter der Maßname möchte mich noch mal bei allen Betreuern herzlich bedanken. Ihr wart ein tolles Team - mit Euch jederzeit wieder!

Olaf Werner

Am Samstag den 16.04.2011 fand wieder einmal ein vom Brandenburgischem Ju-Jutsu Verband in Brandenburg a.d. Havel organisierter Bundeslehrgang statt. 

Referent dieses Lehrgangs war Sascha Vetter, 5. Dan Ju-Jutsu, 1.Dan Judo, Trainer für Escrima und Duo-Weltmeister 1998 Herren. Das Thema des Lehrgangs waren Stockkampf und Schenkelwurf.

Nach einer freundlichen Begrüßung ging es um kurz nach 10:00 Uhr los. Wir erwärmten uns mit leichtem Bodenrandorie und gingen daraus zu einigen Techniken aus der Guard-Position über. Nachdem alle merklich warm waren und auch schon die ersten Köpfe rauchten „… hä ? wie kommt Sascha da in den Hebel rein??? Bei mir entsteht nur ein Knoten!…“ , ging es dann erst richtig los.
Wie funktioniert ein Schenkelwurf? Das Thema Schenkelwurf war, wie erwartet, zwar keine leichte Kost, doch auch nicht unbekömmlich. Wieder einmal die Erfahrung zu machen, man kann Jemanden mit ein und demselben Wurf auf ganz unterschiedliche Weise werfen, muss es aber nicht war schlussendlich für viele eine Erleichterung und für uns Alle eine Bereicherung. Dabei haben alle unsere Vorübungen wohl eher so ausgesehen, als ob sich zwei Störche mit verhakelten Beinen bekriegen. Mal klappte es dann mit dem Wurf und man flog erstaunlich gut, mal landete man zusammen als Knäuel am Boden. C’est la vie!

Nach zwei Stunden legten wir dann eine kleine Mittagspause ein. Danach ging es mit dem Stock weiter. Zum Beginn, na klar, immer erst einmal wieder warm machen und ein, zwei kleine Spielchen. In diesem Fall: sich gegenseitig auf die Fingerchen hauen. Denn wenn der Gegner den Stock nicht mehr halten kann, na wer ist dann im Vorteil? Richtig, Wir!
Spaß beiseite: Nach ein paar Runden 1:1 und 2:2 (1 bzw. 2 Schläge des Gegners, die Ich abwehre und dann kontere und dann umgekehrt) ging es dann um Varianten des Blockens mit dem Stock und anschließenden Hebeln zur Entwaffnung. Um nicht zu viel zu sagen: es gibt wie bei allen Ju-Jutsu Techniken eine unglaubliche Vielzahl von Möglichkeiten.

Damit war dann um 14:00 Uhr auch schon wieder Schluss und nach dem Abgrüßen, gefolgt von einigen Fotos zur Erinnerung natürlich, konnten wir alle mit neuen Erfahrungen die Heimfahrt antreten.
Unser Verein war mit fünf Mann gut vertreten und mehr als die achtundzwanzig Teilnehmer insgesamt hätten in der zwar nicht kleinen Halle beim Werfen und Stockkampf doch zu Problemen geführt.

Die Bilder folgen natürlich in Kürze und wer will kann auch die Videomitschnitte haben.

Alexander Knospe

Be­richt zum Wett­kampf U10/U8 in Schip­kau

Am 02.04.2011 fuh­ren 5 klei­ne Ju-Jutsu-Ka mit ih­ren El­tern ganz früh los, um zu kämp­fen.
Die Fahrt nach Schip­kau war eher lang(-wei­lig). Das än­der­te sich, als die Wett­kämp­fe be­gon­nen hat­ten. Nor­win und Fio­na Mann, Chi­a­ra Wer­ner, Me­lis­sa Scheel und Che­yenne Link muss­ten, nein woll­ten ran. Mit viel Spaß und En­thu­si­as­mus stei­ger­ten sich al­le von Kampf zu Kampf. Über­ra­schend war, dass ge­ra­de die Neu­lin­ge, die noch nie ge­kämpft hat­ten, so er­folg­reich ab­schnit­ten:
Me­lis­sa Scheel be­sieg­te im Dop­pel­pool aus 6 Kämp­fe­rin­nen al­le Kon­tra­hen­tin­nen und fuhr mit ei­ner Gold­me­dail­le nach Hau­se. Nun gut, die Me­dail­len konn­ten sie al­le noch nicht mit­neh­men, weil sie halt noch nicht da wa­ren – Lie­fer­eng­pass. Sie wer­den aber nach­ge­reicht. Auch die an­de­ren Kämp­fer(in­nen) zeig­ten so rich­tig, wie in Lin­den­berg ge­kämpft wird. Nor­win hat­te zwar nicht so viel Glück, in sei­nem Pool wa­ren al­les star­ke Jun­gen, so dass für ihn dies­mal nur der un­dank­ba­re vier­te Platz blieb, aber die an­de­ren, üb­ri­gens al­les Mä­dels konn­ten sich auf den je­weils drit­ten Platz brin­gen.
Fa­zit: Viel ge­lernt, vie­le Er­fah­run­gen ge­sam­melt, aber auch noch viel zu ler­nen.

Auf je­den Fall kam der Spaß nicht zu kurz. Da­von zeug­ten die drei Freund­schafts­kämp­fe, die un­se­re Mäd­chen un­be­dingt hin­ter­her noch ma­chen woll­ten.
Herz­li­chen Dank an Chris­to­pher Bey­er, un­se­rem Wett­kampf­trai­ner, der die Kämp­fer so gut vor­be­rei­tet hat.

Olaf Wer­ner
Lei­ter Kin­der­trai­ning

Kinder und Jugend-Lehrgang „Ju-Jutsu“ in Lindenberg

Dr. Tsegaye Degineh 4.Dan Ju-Jutsu, Präsident der EJJA (Ethiopian Ju-Jitsu Association) begeisterte die Jugend des Landes Brandenburg in Lindenberg bei Berlin.

Der TSV-Lindenberg 1994 e.V. richtete am 05.03.2011 einen Landeslehrgang des BJJV (Brandenburgischer Ju-Jutsu Verband) aus und ist stolz darauf einen Refenten gewonnen zu haben, welcher Ju-Jutsu nicht nur in Deutschland betreibt, sondern Repräsentant des Afrikanischen Kontinentes ist.

Mit Erwartungsfreuden und voller Ehrgeiz kamen die kleinen und großen Ju-Jutsu Kinderherzen aus Basdorf, Ziesar, Werder, Schorfheide und Lindenberg frohlockend in das Dojo des TSV Lindenberg.

Nach der Anmeldung ging es auch schon flott an die Matten, welche auch reichlich ausgelegt waren.

Dann ging es auch schon los. Nach einem kurzen Vortrag über die Kampfkunst Ju-Jutsu durch Tsegaye selbst, wurden Erkenntnisse und Aussichten, sowie „was ist Kampfkunst Ju-Jutsu“ beschrieben und realistisch in theoretischer Form dargestellt.

Nach afrikanischen Rhythmen und einigen amüsanten Einlagen von Tsegaye waren die Kleinen bereit für ihren bevorstehenden Lehrgang.

Ziel war den Gelben (5.Kyu) und Orangenen (4.Kyu) ein wenig durchzuarbeiten und die Funktionalität der eingeübten Techniken in diesen beiden Kyu-graden zu durchschreiten, sodass eine Technik-Kombination mit geringen aber durchgreifenden Techniken schon in ihrer Anfangsphase verhindert wird und Kombinationen weiterer Attacken des Gegners durch realistische Selbstverteidigung, auch auf der Basis der Verhältnismäßigkeit zu begegnen.

Inhalt war die Abwehr von geraden Fauststößen, Schwinger, Fuß-Stoß, Passiv-Block, Aktiv-Block, Fußtechniken, Kientechnik, aufstehen aus der Bodenlage, Verhalten am Partner, Distanzgefühl und Eigensicherung, bei einigen schon Erfahrenen auch die Dynamik.

Es war zu spüren, dass die Kleinen richtig viel Spaß hatten und die Grenzzeichen der Konzentration durch die Neugier selbst zum Ende nicht erreicht war, was bedeutet, dass jenes Wissen und die erlernten Kombinationen weitestgehend vollständig in geistige Arbeit bleiben und sicherlich im Training umgesetzt werden.

Zum Schluss tanzte Tsegaye an einem großen Kreis aller Teilnehmer vorbei und erfragte von jedem seinem Vornamen, welchen er dann laut bekanntgab und alle dann zusammen riefen, bis Tsegaye vollständig rum war. Alles tanzte zum Cool down und alle waren sichtlich fasziniert und beschworen beim Abgrüßen einen weiteren Besuch von Dr. Tsegaye Degineh.

Bilder in der Galerie

Abteilungsleiter Rene Spitzer Ju-Jutsu Lindenberg

Am 11.Dezember 2010 war es wieder mal soweit. 21 begeisterte Jukas trafen sich zur 2. Vereinsprüfung 2010 in Lindenberg. Zu Gast waren 6 Jukas aus Großbeeren, die ihre nächsten Gürtelfarben bei uns in Lindenberg erreichen wollten.

Der TSV-Lindenberg hatte zwei Prüfer aus dem Land Brandenburg eingeladen, die wie immer etwas besonders sein sollten. Zum einen Michael Gust Präsident des BJJV , zum zweiten Rayk Stoldt aus Großbeeren den Jugendwart des BJJV.

Vorab war geplant, dass eine Wettkampfform dargeboten wird, welches in Deutschland immer stetig bestaunt wird, aber nur selten praktiziert.

Das „Duo-System“

In einem Duo-Wettkampf treten je zwei Partner gemeinsam an und führen nach vorgegebenen Angriffen einen Schaukampf vor. Bewertet werden dabei Punkte für die Sauberkeit und Präzision, mit der die gezeigten Techniken angewendet werden, sowie der dynamische Gesamteindruck. Für einen Betrachter ist es oft nicht erkennbar, dass es sich um einen einstudierten Schaukampf handelt, da geübte Duo-Kämpfer eine einer wirklichen Auseinandersetzung entsprechende Dynamik an den Tag legen. Die Wertungen der Kampfrichter erinnern meist an Punktetafeln der Eiskunstläufer.

Lindenberg hatte die Ehre zwei Kämpfer aus der Deutschen Nationalmannschaft zu Gast zu haben.

Dann wurde der Kassenwart Thomas Hvalec für seine hervorragenden Leistungen in der Abteilung Ju-Jutsu mit Pokal und Urkunde von Rene Spitzer geehrt.

Als es dann Los ging waren alle teilnehmenden Prüflinge sehr gespannt wie die geplanten 3 Stunden ausgehen würden und bis zum Ende wusste keiner ob sie wirklich bestanden haben. Das war auch gut so, denn selbst wenn die eigene Prüfung durch war, mussten jene Jukas noch als Partner zur Verfügung stehen. Das ist auch ein Prüfungsfach „Partner und Angriffsverhalten“, also durchbeißen bis zum Schluss.

Als Resümee der diesjährigen Prüfung in Lindenberg kann ich nur sagen. ICH BIN STOLZ auf die gezeigten Leistungen unserer Prüflinge und bedanke mich bei allen Trainern die, diese fleißigen Ju-Jutsu ka voran bringen.

Abteilungsleiter Ju-Jutsu René Spitzer