Tolle Prüfung!

Wir als Trainer sind sehr stolz auf unsere Schüler!

11 Kinder traten am letzten Samstag zur Sommerprüfung in Lindenberg an. Von der ersten Kinderprüfung (gelbe Spitze am weißen Gürtel) bis zur Teilprüfung zum Grüngurt war diesmal alles vertreten.

Der Prüfer Maik Haydeck war sehr zufrieden mit den Leistungen. Besonders hervorgehoben hat er die Vielfältigkeit in den gezeigten Techniken von Leoni Miersch und Marlene Machneck. Fleißiges Training und regelmäßige Teilnahme haben das möglich gemacht.

Mit einem Wort: Es haben alle bestanden!

Laura (lacht gern) und Christoph Gruschwitz, als meine Co-Trainer, haben daran einen großen Anteil. Sie trainieren die Kinder der Breitensport-Abteilung Ju-Jutsu mittwochs inzwischen allein und das mit wachsendem Erfolg. Leider muss uns Christoph aus beruflichen Gründen bald verlassen. Das ist sehr schade aber eben das Leben...

Als Abschluss gab es dann ein von den Eltern erstelltes Buffet für alle. Herzlichen Dank dafür!

Als krönendem Abschluss übergab Eick bei der Verleihung der neuen Gürtelgrade die bestellten neuen Ju-Jutsu-Jacken.

 

Club der 5. Plätze

 

Die Deutsche Schülermeisterschaft Ju-Jutsu 2016 im Fighting der Altersklasse u15 ist Geschichte.

Ich will´s gleich vorwegschicken: München hat uns gezeigt, wo wir stehen.

Die Mädels unseres TSV Lindenberg waren gut vorbereitet und auch hoch motiviert, aber auch andere Vereine haben sehr gute Kämpferinnen. Das mussten die Drei schmerzlich erfahren…

Zuerst betrat Chiara Werner die Matte. In ihrer Gewichtsklasse bis 44 kg waren acht Kämpferinnen gemeldet und damit ging es ins KO-Verfahren mit zwei Viererpools. Chiara geriet gleich zu Anfang an eine starke Gegnerin und verlor ihren ersten Kampf knapp. Dadurch rutschte sie in die Trostrunde. Hier konnte sie den zweiten Kampf, der sehr spannend war, sie lag lange nach Punkten zurück, in den letzten Sekunden noch für sich entscheiden. Auch ihre Gegnerin aus der Ostdeutschen Meisterschaft, die im ersten Pool startete, verlor ihren ersten Kampf, so dass beide erneut aufeinander trafen. In diesem Kampf verletzte sich Chiara leider den Fuß, als sie bei einem Rückwärtstritt mit dem Fußgelenk die Ellenbogenspitze der Gegnerin traf und musste mit einem 2-Punkte-Vorsprung aufgeben. Auf Grund der bisher errungenen Punkte blieb ihr aber immer noch der 5. Platz.

 

Während dessen fing Angelina Lindenau in ihrer Gewichtsklasse bis 48 kg auf einer der anderen Matten an, zu kämpfen. Angelina hatte vier Gegnerinnen. Sie kam nicht richtig ins Turnier, ließ sich vom Leistungsdruck, den eine solche Meisterschaft mit sich bringt, beeindrucken und verschlief den ersten Kampf. Das setzte sich auch anfangs im zweiten Kampf fort. Erst zur Hälfte fand Angelina zu ihrem Stil, konnte aber den Punktevorsprung nicht mehr aufholen. Im dritten Kampf war sie dann zwar wach, aber die Gegnerin war zu stark. In diesem Kampf kam es kurz vor Schluss unbeabsichtigt zu einem Kopf-zu-Kopfkontakt und Angelina wurde an der Schläfe verletzt. Sie kämpfte danach zwar ihre Zeit durch, konnte für den letzten Kampf jedoch nur noch zur Urteilsverkündung auf die Matte gehen und nicht mehr kämpfen. So blieb auch ihr der  5. Platz.

 

Den Pool unserer Leichtesten (bis 40 kg) hatte der Ausrichter zunächst vergessen, also nicht auf dem Plan. Deshalb kam Marlene Machineck erst als fast letzte auf die Matte.

Bei ihr sah man gegenüber den letzten Wettkämpfen eine deutliche Steigerung in Kondition, Kraft und technischem Können. Ihr Pool von 5 Kämpferinnen war allerdings auch extrem gut besetzt. Die Besten der Besten Deutschlands eben. Im ersten Kampf gelang ihr kurzzeitig die Führung. Erst in den letzten Sekunden konnte die Gegnerin ihr einen ein-Punkte-Vorsprung abtrotzen. Im  zweiten Gefecht  stand sie ihrer Dauerkonkurrentin und ehemaligen Vereinskameradin Alexa aus Bernau, der späteren Siegerin,  gegenüber. Diesen Kampf verlor sie vorzeitig, obwohl Marlene diesmal nichts anbrennen ließ und gut punktete. Der dritte Kampf war, wie der Erste, sehr knapp, ging aber ebenfalls nach Punkten verloren. Im letzten Kampf hielt sie lange dagegen, musste sich dann jedoch geschlagen geben. Ebenfalls – aber hoch verdient – der  5. Platz.

 

Im Großen und Ganzen bin ich mit den Leistungen der Mädels zufrieden. Es hat sich für uns auch ohne Medaillen gelohnt, nach München zu fahren. Ich habe gesehen, woran wir arbeiten müssen und ich denke, die Mädels haben verstanden, dass so eine Deutsche Meisterschaft ihre eigenen Gesetze hat.

Ich möchte mich an dieser Stelle für die Unterstützung der anderen Trainer, der Eltern und unseres Vereins bedanken. Aber auch unser Landestrainer Frank Gehrke darf dabei nicht unerwähnt bleiben. Viele Trainingstipps und Anregungen gehen auf ihn zurück.

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Der Frauen-Selbstbehauptungs-/ Selbstverteidigungskurs geht am Samstag, den 04.06.2016 los!

- siehe Kurznachrichten -

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Pfingsten ... für die Meisten ein beschauliches Familienfest mit einem Tag "Frei" mehr, als ein Wochenende hat ...

Nur wir, wir waren wieder zu einem Wettkampf unterwegs - sozusagen aktive Erholung.

Vanessa Mazjewski, Jolie Kummer und unser Küken Angelina Roßbacher fuhren mit uns nach Ziesar. Das Turnier ist für Beginner ausgelegt und es waren 38 Wettkämpfer aus verschiedenen Vereinen unseres Landes gekommen.

Vanessa und Jolie kämpften mit zwei weiteren Athletinnen in einem Pool. Vanessa, als eine etwas erfahrenere Kämpferin (sie hat bereits einige Wettkämpfe bestritten) konnte ihre Kontrahentinnen beherrschen und erkämpfte sich Gold. Bei Jolie sah es etwas anders aus. Sie verlor nicht nur gegen Vanessa, sondern einen weiteren Kampf. Eigentlich lag sie hier nach Punkten gut, jedoch ihre mangelnde Erfahrung machte ihr einen Strich durch die Rechnung, so dass sie mit nur einem gewonnen Kampf die Bronzemedaille nach Hause brachte.

Unser Küken Angelina kämpfte erst zum zweiten Mal, war in der Altersklasse U10 gelistet und in einem Pool mit vier weiteren Kämpferinnen. Sie musste also vier Kämpfe bestreiten. Zu meiner Freude (und natürlich zur Freude der mitgereisten Mama) konnte sie gleich zwei Kämpfe gewinnen und holte sich verdient die Bronzemedaille!

Für die Kids war der Wettkampf sehr lehrreich. einerseits wurde klar, wie wichtig die richtige Ernährung vor und während der Kämpfe ist - Jolie verlor ihren letzten Kampf, weil sie einfach keine Reserven mehr hatte - sie hatte nichts gegessen - andererseits lernten sie wieder mehr über Kampftaktik und -technik. Zu sehen, wie es die Anderen machen, erzeugt einen enormen Lernschub.

Ich habe mich gefreut, die Mädels kämpfen zu sehen und bin stolz auf meine Schüler.

Das Trainingslager des TSV Lindenberg 1994 ist für dieses Jahr Geschichte.

Die Vorbereitungen liefen schon seit Monaten und wurden mit der Annäherung an den Termin immer intensiver. Ausschreibung und Ankündigung war nur einer der Meilensteine.
Anmeldungen mussten registriert werden, Überweisungseingänge mussten kontrolliert und kommuniziert werden, die Gesamt-Kalkulation, bestehend aus der Essenkalkulation und der Bedarfskalkulation musste rechtzeitig fertig sein und der Ausflug nebst Fahrgelegenheiten geplant werden. Dazu kam die Organisation eines integrierten Kinder-DUO-Lehrgangs und des gesamten Trainings. Ein Helfertreffen mit vielen Eltern und Ju-Jutsu-Ka aus dem Erwachsenenbereich sowie die Grundreinigung aller Räumlichkeiten und Mattentransporte von Ahrensfelde nach Lindenberg gingen ebenfalls voraus. Der Arbeitsplan für alle Helfer war einer der Pfeiler, ohne die das „Veranstaltungs-Gebäude“ zusammen gebrochen wäre. Letztlich war auch der Einkauf zu organisieren.
Die viele Arbeit im Vorfeld hatte sich aber dann auch wirklich gelohnt!
Es fing am Donnerstag, dem Herrentag, mit dem Auslegen der Matten und der Unterbringung der anreisenden Gäste mit Schlafsack und Iso-Matte an. Fünf Vereine (SV Schorfheide, PSV Basdorf, Ju-Jutsu-Verein Ziesar, Peine/Niedersachsen und der TSV) hatten ihre Teilnehmer gemeldet. Aus Niedersachsen kam sogar ein Austausschüler aus Chile mit!
Dann gab es auch schon die erste (frisch zubereitete) Mittags-Mahlzeit für die 60 Hungrigen.
Der Kinder-Anteil war, wie zu erwarten, mit etwa 45 Kindern sehr hoch.
Allein zum DUO-Lehrgang ab 14:00 Uhr mit den Ostdeutschen DUO-Meistern Julia und Freddy waren 48 Kids aus 6 Vereinen gekommen.


Insgesamt standen 5 Trainingseinheiten, in denen zum Teil parallel aus den Bereichen Tae-Kwon-Do, Kickboxen, Ju-Jutsu-Wettkampf, -Technik und –Waffenabwehr angeboten wurde, auf dem Plan.
Viele erfahrene Trainer waren angereist, um die Einheiten zu leiten: Rene Spitzer, Alexander Bettermann und Olaf Werner, alles Ju-Jutsu-Meister aus unserem Verein, dann Andreas Mutzke, Tae-Kwon-Do-Meister und Uwe Wanz, Kick-Box-Meister, beide aus Niedersachsen, gaben Training in der Halle, in unserem neu geschaffenen kleinen DOJO oder auch im Freien.
Den Freitag nach dem Herrentag nutzten wir für einen Ausflug in den Saurierpark Germendorf. Auch hier zeigte sich, dass die Logistik-Planung stimmte. Der Transport hin und zurück verlief reibungslos.
Es war ein Tag so ganz nach den Vorstellungen der Kinder: (fast) ohne Aufsicht, sich frei in kleinen Gruppen bewegen dürfen, die Ziele selbst bestimmen und mit Freunden spielen, Tiere streicheln, auf den Vulkan klettern, sich vergnügen und chillen. Dazu das suuuper Wetter - und Eis! Die vorhandenen Fahrgeschäfte und andere Attraktionen taten ihr Übriges.
Eik, als Abteilungsleiter und damit Leiter des Trainingslagers, hatte für alle Kids gelb strahlende  T-Shirts besorgt, so dass wir die Kids auch von Weitem „im Auge behalten“ konnten. Die Betreuer hatten ebenfalls auffällige rote T-Shirts an, damit im Bedarfsfall auch jedes Kind einen Betreuer schnell hätte finden können. Die Kleinsten bekamen – nur für alle Fälle – ein Schlüsselband mit einer „Kinder-Hilfe-Karte“ um den Hals. Das Gelände ist ja doch sehr groß und bewaldet….
Als wir gegen 17:00 Uhr zurück in Lindenberg waren, gab es Fleisch und Würstchen vom Grill.
Das „Kino“ am Abend wurde auch gut angenommen.
Der Samstag und der Sonntagvormittag waren dann wieder mit Training, viel Freizeit für die Kids und Arbeit für die Helfer ausgefüllt. Die Essenversorgung klappte dank der vielen helfenden Hände hervorragend! An dieser Stelle: Danke an die fleißigen Helfer!!!
Die schönen Abende an der Feuerschale und das Wiedersehen mit den alten Freunden werden wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.
Sonntag nach dem Mittagessen war es dann so weit, wir mussten uns von unseren Gästen verabschieden, waren allerdings auch froh, dass wieder Ruhe einkehrt.
Da alles in den „Ursprungszustand“ versetzt werden musste, gab es Samstagnachmittag noch einmal viel Arbeit, die aber dank der vielen fleißigen Hände schnell getan war.
Herzlichen Dank an alle Eltern, die uns so sehr unterstützt haben!
Ohne euch hätte es nichts zu Essen gegeben, wir wären in Schmutz und Müll versunken und das Chaos hätte die Macht übernommen! Vielen vielen lieben lieben Dank!
Ich persönlich freue mich bereits auf das nächste Jahr!

Olaf Werner