Chiara Werner war diesmal die einzige Kämpferin des TSV Lindenberg bei den 1. Budapest OPEN.

Es waren über 600 Kämpfer aus sehr vielen Ländern angereist (Montenegro, Mazedonien, Polen, Deutschland, Niederlande, Belgien Bosnien und Herzegowina, Ungarn - um nur einige zu nennen).
Wir sind mit der ganzen Familie bereits am Freitag früh hingeflogen, um noch Zeit zu haben, uns die schöne Stadt an der Donau anzusehen. Der Flughafen ist etwas außerhalb, deshalb sollte es diesmal ein Mietwagen sein. Hat alles super geklappt und meine Mädels haben mich beim freitäglichen Shoppen arm gemacht. Das Ungarische Essen war gut, aber Chiara hatte noch nicht viel davon. Sie wog in den letzten Tagen zu viel, wollte (und sollte) jedoch in ihrer Gewichtsklasse bleiben…
Nach dem einchecken in der Unterkunft sahen wir uns noch einige Sehenswürdigkeiten in der Stadt an.
Besonders der Besuch der Fischerbastille mit ihren herrlichen mittelalterlichen Festungsbauten und dem Blick über die Donau und die gesamte Stadt hat sich gelohnt!

Chiaras Gegnerinnen kamen aus Ungarn und Polen. Beide kämpften zunächst gegeneinander, so dass wir uns ihre Taktiken ansehen konnten.
Im zweiten Kampf war die ungarische Kontrahentin unser erster Gegner. Die Auseinandersetzung war spannend und ging fast über die gesamten drei Minuten. Chiara erarbeitete sich vor allem über den Part 1 (Schläge und Tritte) ein gutes Punktepolster. Die Ungarin verhinderte ein ums andere Mal die Wurfansätze, musste jedoch mehrmals zu Boden, wo sie in Festhalten geriet und Chiara den Ippon im Part 3 bekam. Erst fünf Sekunden vor Ende konnte Chiara ein Bein fangen und es gelang ihr mit dem folgenden Wurf das Full House (international mit 50 Punkten bewertet).
Die Kampfansetzungen waren gut gemischt, so dass Chiara Zeit hatte, sich zu erholen.
Allerdings lief der Fight mit der etwas kleineren, technisch guten und sehr agilen Polin nicht, wie erwartet. Diese holte sich bereits im ersten Konterangriff einen Ippon im Part 1, so dass Chiara gleich hinten lag und, um aufzuholen, weiter angreifen musste. Zwar konnte sie die Gegnerin werfen, allerdings gelang es ihr nicht, diese am Boden ausreichend zu fixieren, so dass sie selbst in eine Festhalte geriet. Ippon für Polen im Part 3. Das nutzte die Polin natürlich aus. Es gelang ihr, Chiara mit einem Wurf zu überraschen und damit den fehlenden Ippon im Part 2 zu holen.
Schade, aber angesichts der starken Gegner ist Silber ein gutes Ergebnis!


Nach Abschluss der Kämpfe und ihrer Siegerehrung konnte Chiara endlich auch das sehr gute ungarische Essen genießen.
Insgesamt war die Organisation des Turnieres gut, genügte allerdings noch nicht ganz den internationalen Standards, die wir bereits in anderen Ländern (und in Deutschland) erleben durften. Aber es war das Erste seiner Art in Ungarn und wird sich weiter entwickeln.
Erwähnenswert sind auch die Schiedsrichterleistungen. Nachdem ich die Kämpfe von ca. 10:00 bis 18:00 Uhr beobachten und mit vergangenen Turnieren vergleichen konnte, war ich beeindruckt. Auch das Niveau der Kämpfer war insgesamt hoch.

 

Am Mittwoch, den 04.04.2018 hatten mich die Erzieher der Ferienspiele der Grundschule Klosterfelde als Referenten eingeladen. Ab 09:30 Uhr sollte ich mit ca. 15 Kindern der 3. und 4. Klassenstufe einen Kurs zur Gewaltprävention durchführen. Es war eine bunt gewürfelte Gruppe aus fünf verschiedenen Schulklassen, die mich erwartete. Die Vorbereitung war, wie immer, recht umfangreich.

Wochen zuvor hatte ich den Lehrern der Grundschule bereits mein Konzept vorgestellt, die wiederum bei den Eltern um Sympathie warben.

Diesmal nahm ich die Hilfe der Freunde von www.kinderstarkmachen.de in Anspruch, die mir einen Karton mit viel Material für Kinder und Eltern zusandten.

Mit viel Musik zur Bewegung, Kaugummis zur Konzentration, Luftballons und Flipchart ausgerüstet begannen die Kinder und ich den Tag. Zur Verstärkung hatte mich meine Tochter Chiara begleitet, die während des Kurses auch die Profifotografin sein durfte.

Sehr viele Themen wurden beackert:

Was ist Freundschaft? Was ist Angst? Was ist Notwehr? Ist Sucht gut? Und noch viel mehr. Ein Highlight war der „heiße Stuhl“. Eine Form des praktischen Trainings zum Verständnis von Empathie.

 

Überhaupt zog sich dieser Begriff durch den gesamten Lehrgang.

Sehr viel wurde von den Kindern selbst erarbeitet. Besonders lustig ging es während der „künstlerischen“ Beschäftigung zu. Die Kids malten in Gruppen eine lebensgroße Figur auf eine Tapetenbahn und zeichneten dann die „Wehtu-Punkte“ ein. Anschließend erläuterten die Gruppen selbstbewusst, was sie dazu bereits an Wissen hatten.

Alle waren mit Feuereifer dabei, als sie ihre Stimme entdeckten und wunderten sich, welche Macht sie haben kann. Die Schüler lernten etwas über ihre körperlichen Möglichkeiten gegen Größere und konnten am Schlagpolster ausprobieren, was geht und was eben nicht geht.

Zum Abschluss erhielten alle noch ein T-Shirt von Kinder-stark-machen, einen Kalender und viel Material zum Kurs aus dem Bereich „Nicht mit mir!“.

Das Wissen um die Gefühle der Anderen bildet die Grundlage für eine gesunde Sozialisation. Die Gegenwart dieses Wissens im Gedächtnis muss immer wieder angeregt werden. Dafür war dieser Kurs ein gutes Mittel. Gegen 15:00 Uhr verabschiedeten wir uns von den Kindern und ich bin zuversichtlich, einen Beitrag geleistet zu haben.

Mein Lebensmotto „Kinder sind nie schuld!“ habe ich versucht, mit diesem Lehrgang praktisch umzusetzen. Es hat mir wieder sehr großen Spaß gemacht!

 

Olaf Werner

DM Halle des DFBV ( Deutscher Feldbogen Sportverband e.V.)

Am Wochenende 23./24./25. März führte der DFBV in Halle/Saale die Deutsche Meisterschaft in der Hallendisziplin durch.

Am 23.März fand, wie jedes Jahr, am Abend die Jahreshauptversammlung mit Auszeichnungen verdienstvoller Mitglieder, Rechenschaftsbericht, Wahl des Vorstandes usw. statt.

Erfolgreiche DM-Teilnahme für unsere Recurveschützen

Am vergangenen Wochenende 17-18.03.2018 hieß es für 3 unserer Recurvebogenschützen auf zur Deutschen Meisterschaft des DBSV Halle 2018 nach Bielefeld.

In einer Tennishalle wurde ein Wettkampffeld hergerichtet.

Deutsche Meisterschaft 2018 (Bögen ohne Visier)

Am 10. / 11. März richtete der Verein Speed Bowhunter  Mühlhausen/Thüringen die Deutsche Meisterschaft  des DBSV ( Deutscher Bogensportverband) für die Bögen ohne Visier aus.

Es war ein hervorragend organisierter Wettkampf in einer sehr schönen Halle.

Jeder Schütze hatte seinen eigenen Stuhl mit Startnummer. Das ist sehr selten. Die Verpflegung war Spitze. Selbst das Wetter haben sie prima hinbekommen. Jeder Durchgang wurde feierlich eröffnet und mit der Siegerehrung abgeschlossen.

Hier nochmal herzlichen Dank dafür.

Vom TSV Lindenberg nahmen Roswitha Lose mit dem Langbogen  und Reinhard Braunsdorf mit dem Jagdbogen in der Ak Ü65 teil. Roswitha mußte mangels Teilnehmer in ihrer Altersklasse Ü60 bei den Damen Ü50 starten. Sie belegte einen 8. Platz.

Reinhard wurde vor dem Wettkampf für seinen Deutschen Rekord von 543 Ringen bei der LM im Januar eine Urkunde überreicht. Im Wettkampf selber lieferte er sich einen spannenden Kampf mit Klaus Jopke vom TSV Spandau 1860. Am Ende siegte Reinhard mit 542 Ringen vor Klaus Jopke mit 535 Ringen.

Diese beiden Ergebnisse waren die besten Ergebnisse von allen 371 Teilnehmern in den beiden Tagen. Auch die anderen Ü65 Schützen hatten prima Ergebnisse. Damit hat die Altersklasse Ü65 den jüngeren Schützen gezeigt, daß sie noch nicht zum alten Eisen gehört.

 

Gesch.v.R.Braunsdorf

Von allen Bogensportlern des TSV's - Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Leistungen