Gastgeber holten 3 Einzeltitel

Jetzt schon zum zweiten Mal fanden in Lindenberg die Deutschen Meisterschaften im Bogenschießen statt. Diesmal in der Klasse „Bögen ohne Visier“, das dem traditionellen Bogenschießen am nächsten ist. Für die 97 Starter aus ganz Deutschland war der Platz optimal vorbereitet, es wurden 28 Scheiben gestellt. Auch die äußeren Bedingungen waren perfekt, es war sonnig und fast kein Wind, so war der Weg offen für einen fairen Wettkampf bei dem am Ende sogar neue Deutsche Rekorde zu verzeichnen waren.
Der Präsident des Deutschen Bogensportverbandes Wolfgang Kalkum eröffnete die Meisterschaft am Samstagmittag. Zu den weiteren Rednern gehörten der Landrat Bodo Ihrke, der Bürgermeister Wilfried Gehrke und der Vorsitzende des Gastgebenden Vereines den TSV Lindenberg 1994 e.V. Gernod Gruschwitz.
Geschossen wurde in 3 Bogenklassen, dem Langbogen, ein einteiliger Holzbogen der mit Holzpfeilen geschossen wird, dem Jagd- und Blankbogen. Diese schießen mit Alu- oder Carbonpfeilen. In den 3 Bogenklassen wurde dann noch in den Altersklassen unterteilt. Vier Entfernungen wurden geschossen. Samstag ging es mit den weiten 50 und 40 Meter los und am Sonntag waren die 30 und 20 Meter dran.
Die Gastgeber hofften natürlich auf ein gutes abschneiden ihrer 9 Schützen und liebäugelten auch mit einen Titel, dass es am Schluss sogar 4 Deutsche Meistertitel für den TSV Lindenbergwurden, freute alle umso mehr. Bernd Gesch, in der Klasse Ü45 Langbogen, ist als Favorit in den Wettkampf gegangen. Er zählt schon seit Jahren als ein Garant für oberste Podestplätze in Deutschland, und sogar auch international bei Europa- und Weltmeisterschaften. Er beherrschte den Wettkampf über alle Entfernungen und wurde mit Abstand in seiner Klasse Deutscher Meister.Anne Pries wurde in der Klasse Damen Langbogen Deutsche Meisterin. Ihre Gegnerinnen traten leider nicht an, Gründe sind unbekannt. Sie war trotz alle dem als Favoritin gehandelt worden, denn schließlich ist sie im Winter bei den Deutschen Meister-schaften in der Halle Deutsche Meisterin geworden. Als dritte im Bunde der Meister ist da Caroline Wandke. Sie schoss mit dem Jagdbogen in der Klasse U20 weiblich/männlich und stellte über die 50 Meter Distanz einen neuen Deutschen Rekord auf. Auch sie beherrschte über den gesamten Wettkampf ihre Gegner und wurde am Ende verdienter Deutscher Meister. Bei den Mannschaftswertungen gewann die 1. Mannschaft vom TSV Lindenberg mit Anne Pries, Bernd Gesch und Bodo Sambale in der Klasse Langbogen mit neuem Deutschen Rekord. Platz 4 belegte die 2. Mannschaft des Gastgebers. In der Mannschaftswertung in der Klasse Jagdbogen belegte der TSV Lindenberg mit Caroline Wandke, Matthias Kiesling und Ralf Gumprecht den zweiten Platz.
Die weiteren Platzierungen der Lindenberger Schützen: Platz 2 für Roswitha Hagemeister und Platz 3 für Diana Matylis, beide Damen Ü40 Langbogen. 2. Platz für Bodo Sambale in der Klasse Herren Langbogen. Sebastian Fröhlich U17m Langbogen wurde Vizemeister. Mit dem Jagdbogen belegte Ralf Gumprecht in der Klasse Ü45 den zweiten Platz und Matthias Kies-ling bei den U17m den 4. Platz.

Der TSV Lindenberg hatte diese Veranstaltung perfekt vorbereitet und auch ohne Probleme durchgeführt, dafür gab es von allen Seiten nur Lob.

Der TSV Lindenberg 1994 e.V. möchte sich auf diesem Wege nochmals bei allen Helfern und natürlich bei allen Spendern bedanken. Nur durch ihre Mithilfe konnten wir uns als Verein und natürlich auch als gut funktionierende Gemeinde vor unseren Gästen präsentieren.

Wir waren zum zweiten Kinderseminar 2009

Und es war GUUUT!
Mit 14 Kindern und (weiteren) drei Betreuern fuhren uns die Eltern unserer Kinder nach Altenhof am Werbellinsee. Der TSV Lindenberg war damit zweitstärkste Kraft im Camp.
Nun, ganz so glatt lief es nicht … - die Zimmerbelegung sorgte zunächst für lange Gesichter. Die Kinder wurden gemischt untergebracht: orientiert am Alter und am Geschlecht. Die Gesichter wurden aber schnell wieder rund. Die Kids merkten, dass es auch Freude macht, gleich neue Freunde kennen zu lernen.
Das Wetter war zwar nicht wirklich gut, dafür aber unsere Stimmung umso besser!
Zuerst begann DAS SPIEL, nämlich das MÖRDERSPIEL. Es ging über die ganze Zeit und machte, neben den anderen Sachen riesigen Spaß. Ein Kind erhielt von mir vorher eine Spielkarte als „Mordwaffe“. Wenn er sie einem anderen Kind zeigte, war es tot. Die Toten durften nur noch eine Handlung zum Spiel beitragen: Sie durften sich in eine Liste (linke Seite) eintragen, damit alle Anderen lesen konnten, wen es wo und wann „erwischt“ hatte. Sollte ein „Toter“ den Mörder verraten, wäre das Spiel augenblicklich zu Ende. Und: alle haben dicht gehalten!
Auf der rechten Seite der Liste durften alle „Lebenden“ eintragen, wann sie wo etwas gesehen hatten, dass mit dem „Mord“ im Zusammenhang stand. Die Liste war 1,5 Meter lang und sie wurde voll! Am Schluss (Sonntag) gab es dann eine zünftige Gerichtsverhandlung, in der der Täter ergriffen, verurteilt und bestraft wurde. Ein riesiger Gaudi für alle!
Natürlich stand das Training an erster Stelle – oder nein, eigentlich doch der Spaß.
Am Freitagabend waren wir bereits mit den 65 Kindern und 10 (der 12?) Betreuern auf der Matte.
Ich sorgte mit der „richtigen“ Musik zur Erwärmung gleich für die ersten Lacher. Natürlich durften drei aus Lindenberg danach gleich noch ein paar Übungen zeigen, weil „man ja zu cool war“ mitzutanzen. Wer das war, sag ich aber nicht … Dann gings ins Bett. Keine Angst, liebe Eltern, gehungert hat keiner.
Am Samstagmorgen starteten wir gleich mit Frühsport. Dann ging es nach dem Frühstück zur ersten Trainingseinheit in die Turnhalle. Dass sie nicht so modern war, hat eigentlich keinen gestört.
Nach dem Mittag war nochmal Training auf dem Plan, danach Freizeitgestaltungen wie baden, basteln, spielen auf dem Spielplatz, Inliner fahren usw.
Abends ging es dann zum Lagerfeuer und Stockbrot backen. Der Clou: Kino unter freiem Himmel für die Kinder und Singen am Lagerfeuer zur Gitarre für die Betreuer. Danach Nachtwanderung zurück zur Unterkunft. Gegen 24:00Uhr lagen dann alle wieder im Bett. Einfach einfach!
Samstag war nach dem Frühstück das große Räumen angesagt. (Für Frühsport waren alle zu müde!) Bis 10:00 Uhr mussten die Zimmer frei sein. Dann noch in die Turnhalle. Ich glaube die „Schreckenskammer der Shaolin“, die Rayk kreiert hat, machte schon Eindruck, wenn der Name auch nicht wirklich hielt, was er versprach. Eine Urkunde für jedes Kind war die Belohnung.
Dann war es Zeit für das Wichtigste: DIE VERHANDLUNG
Rayk, der Rechtsanwalt, wollte den Beschuldigten verteidigen, kam aber nicht wirklich zu Wort. Der Richter war streng und folgte der Anklage, vertreten durch mich als Staatsanwalt: Der Beschuldigte wurde zur Teilnahme am nächsten Kinderseminar verurteilt.

Anmerkung zum Spiel:
Wir haben gleich mehrere Ziele erreicht: Zum Einen wollte keiner vom Mörder erwischt werden, deshalb ging kein Kind allein durchs Gelände. Weiter waren die Kinder die ganze Zeit über beschäftigt und hatten ein ständiges gemeinsames Gesprächsthema. Man lernte sich umso schneller kennen. Nicht zuletzt sorgte die lustige Gerichtsverhandlung für ein positives Abschlusserlebnis.

Ich möchte mich bei unseren Eltern, beim Chef vons Janze, Rayk Stoldt, unserem Jugendreferenten und bei allen anderen Betreuern, insbesondere bei den Kindertrainern Dennis Beyer und Adrian Fuhrmann sowie bei Mabel Winkler herzlich für ihre Unterstützung bedanken!
Ohne Euch wäre ein solches Event einfach nicht möglich!

Olaf Werner

Die (erste) Prüfung stand an …

… nein, nicht in der Schule: Einige unserer Ju-Jutsu-Kids hatten sich vorbereitet, ihr Können bei ihrer – zumeist ersten - Gürtelprüfung unter Beweis zu stellen! Zehn Kinder aus unserem Verein fuhren am Montag, den 13.Juni 2009 mit Spannung und Vorfreude nach Neuenhagen, um sich dort den beiden Prüfern Alexander Merk vorzustellen. Ja, ihr lest richtig, die heißen beide gleich: der Sohn und der Vater.

Wir sahen dreizehn Prüfungen in einem Spektrum von sehr gut bis noch bestanden …

Die, um die es geht, wissen es und der, welcher am besten war, darf genannt werden: Tobias Hille! Herzlichen Glückwunsch allen Prüflingen!

Den weißen Gürtel mit gelber Spitze (Kyu 6.1) dürfen jetzt auch folgende Kinder tragen: Bao Long Truong,Tobias Hille, Alexander Barche, Markus Blechschmidt, Julius Bergmann, Lucas Jentsch und Robert Kähne

Den gelben Gürtel (5. Kyu) dürfen jetzt tragen: Michelle-Nina Hvalec und Bao Ngoc Truong

Den gelben Gürtel mit orangener Spitze darf ab jetzt Jasmin Freitag tragen.

Die anderen drei Prüflinge waren Erwachsene aus Neuenhagen. Auch ihnen einen herzlichen Glückwunsch!

Sportabzeichen am 11.Juli 2009
BPOL-B: Tag der offenen Tür der Bundespolizei in Ahrensfelde/Blumberg

Ahrensfelde in Bewegung nennt man liebevoll das schon seit einigen Jahren ins Leben gerufenen Event, wo alle Interessierten und Schaulustige Einblicke in das Leben der Bundespolizei sowie Sportvereine auch umliegender Orte haben.

Die Abteilung Ju-Jutsu des TSV Lindenberg 1994 e.V. hatte wieder einmal die Aufgabe und das Vergnügen an diesem besonderen Tag ihren Sport zu präsentieren.

Unter Leitung von Abteilungsleiter René Spitzer (3.Dan Ju-Jutsu) wurde dieser Tag genutzt, um das Ju-Jutsu Sportabzeichen der Stufe 1 in Bronze zu absolvieren. Es waren nicht alle unserer Kinder und Jugendlichen dabei um das Sportabzeichen zu abzulegen, denn ein großer Teil war das Wochenende bei einem Kinder- und Jugendseminar in der Sportschule in Lindow. So waren unsere jungen Sportler recht gut verteilt um Lindenberg zu präsentieren.

In den Disziplinen Pratzenarbeit, Wurfausdauer, Verkettungen und Gleichgewichtsschulung, freie Darstellung und Randori (Übungskampf) wurde auch die Fitness unter Beweis gestellt.

Teilgenommen hatten 12 begeisterte Ju-Jutsuka bei denen schon zu Beginn der Puls vörmilch zu hören war, denn das Ju-Jutsu Sportabzeichen ist eine Neuerung in Deutschland bei der unsere Sportler neben ihren Prüfungen Erfolge verzeichnen können und sich gut auf anstehende Höhepunkte ihrer Laufbahn vorbereiten. Neue Anforderungen wie Atemis (Schläge/Tritte) und Würfe auf Zeit haben unsere Schützlinge besonders viel Spaß bereitet. Auch hierbei wurde natürlich auch der Puls gemessen um den jeweiligen Fitnesszustand zu ermitteln, sowie ein Gesundscheck gemacht.
Alle begeisterten Prüflinge an diesem Tag haben erfolgreich ihr Sportabzeichen bestanden und können nun einen Ju-Jutsu - Sticker auf ihren Gi tragen. Zur Erinnerung wurde die Prüfung zum Ju-Jutsu Sportabzeichen natürlich auch mit einer Urkunde belohnt und ein Ausweis ausgehändigt. In diesem Ausweis werden die anstehenden Prüfungen eingetragen um das ersehnte Gold zu gelangen.

Die Reporter der Märkischen Oderzeitung des Landkreises Barnim waren sehr interessiert und Liesen sich genau erklären, was es mit dem neuen Ju-Jutsu Sportabzeichen in Deutschland auf sich hat. So wird ein endsprechender Artikel in der nächsten Ausgabe erscheinen um noch mehr junge Leute zu begeistern.

Ich selbst war beeindruckt, besonders von den ganz Kleinen die trotz der langen Prüfungszeit sehr konzentriert ihre Aufgaben durchliefen.

Vielen Dank an alle Helfer an diesem Tage
René Spitzer

Am 11.Juli 2009 fand das alljährliche Sportfest auf den Sportgelände der Bundespolizei statt.

Alles war gut vorbereitet, man konnte alle Disziplinen für das Sportabzeichen bis auf das schwimmen hier ablegen. Bevor die Wettkämpfe starteten, wurde mit allen Sportlern die Erwärmung durchgeführt. Los ging es dann mit den Sprints über 50m und 100m. Danach ging es für alle über die 3000m. In der Mittagspause gab es einen Auftritt einer Line-Dance-Gruppe aus Ahrensfelde. Nachdem sich alle Sportler gestärkt hatten, waren der Weitsprung und anschließend das Kugelstoßen dran. Man konnte sogar die Ausdauerdisziplin mit dem Fahrrad absolvieren. Es waren alle Altersklassen vertreten.

Es wurde Volleyball gespielt und es fand ein kleines Fußballturnier statt. Die örtlichen Vereine konnten sich präsentieren, natürlich war der TSV Lindenberg mit dabei. Beim Ju-Jutsu konnte man sogar das Ju-Jutsu Sportabzeichen in der Stufe 1 ablegen. Unsere Sportfreunde vom Tischtennis führten ein Turnier durch und Interessierte konnten sich beim Bogenschießen probieren.

Abschließend kann man sagen, es war ein gelungener Sporttag für die Einwohner und Gäste der Gemeinde Ahrensfelde.