Die SG „Einheit“ Schwedt/O. – Heinersdorf e.V. lud am 10.05.2009 zur Verbandsrunde des Brandenburgischen Bogensportverbandes zu sich ein. Diesmal stand alles unter den Namen „50 Jahre Deutscher Bogensportverband“. Geschossen wurde nur eine halbe FITA – Runde 36 Pfeile auf 50m und 36 Pfeile auf 30m. Die Bedingungen waren leider nicht die Besten. Der Platz war schon o.K., aber das Wetter meinte es nur bedingt gut. Es hatte zwar morgen aufge-hört zu regnen, aber der Wind setzte bei allen Schützen mächtig zu. Trotzdem war es eine gelungene Veranstaltung. Am Ende gab es für jeden eine Urkunde und eine wunderschöne Ehrenmedaille. Vom TSV Lindenberg starteten Elke Gruschwitz Ü40 Compoundbogen, Sie wurde zweite und Ralf Gumprecht Ü45 Jagdbogen wurde erster.

Herzlichen Glückwunsch

Am 02.05.2009 fand in Strausberg der 19. Strauspokal statt. Bei wunderschönem Wetter und fast keinem Wind waren die Bedingungen optimal. Vom TSV Lindenberg gingen 8 Schützen an den Start.

Für einige von Ihnen war es der erste Wettkampf im Freien. So war es für Anne Pries, Diana Matylis, Roswitha Hagemeister und Carsten Barth eine Premiere. Sie konnten mit Ihren Leistungen sehr zufrieden sein. Elke Gruschwitz schoss persönlichen Rekord mit 1288 Ringen und belegte am Ende Platz 2 in der Klasse Ü40 Compoundbogen. Die anderen Schützen Anne Pries, Diana Matylis, Roswitha Hagemeister, Carsten Barth, Mario Kaschul, Bernd Gesch und Bodo Sambale wurden in Ihren Klassen erster.

Herzlichen Glückwunsch

Gernod Gruschwitz

Mitteilungen des DBSV:

Regeländerungen !!!

Vom Sportausschuss des DBSV wurden im März 2009 Regeländerungen beschlossen:

* Pfeile (Pfeildurchmesser für Holzpfeile bei der Bogenart Langbogen, WKO 2.4.2):
Der maximale Durchmesser der Pfeilschäfte darf 9,3 mm nicht übersteigen.
Die Spitze darf maximal 1 mm dicker sein als der Schaft, also hat z.B. der Schaft den maximalen Durchmesser von 9,3 mm so darf der maximale Durchmesser der Pfeilspitze 10,3 mm nicht übersteigen, ist der Schaftdurchmesser kleiner z.B. beträgt der Durchmesser 8,4mm + Spitze, so ist der maximale Durchmesser gleich 9,4mm .

* Scheibenbild (Wertung der FITA Feldauflage, WKO 7.6.2):
Die bisherige Wertung innere 5 (X5) wird in 6 geändert.

* Ringgleichheit bei der Feldrunde (WKO 7.8.6): Analog zu der Änderung der Wertung (WKO 7.6.2) gilt:
Bei Ringgleichheit im Einzel- und Mannschaftswettbewerb ergibt sich die Rangfolge folgendermaßen:
- die größere Zahl von Sechsern (6).
- bei erneuter Punktgleichheit die größere Zahl von Fünfern (5)
- bei erneuter Punktgleichheit werden die Betroffenen für gleichrangig erklärt.

Die Regeln gelten ab dem 01.04.2009

Am 19.04.2009 fand traditionell das Bernauer Nachwuchs-Turnier
im Ju-Jutu Fighting statt.
Unsere Ju-Jutsu-Kinder vom TSV Lindenberg nahmen erstmalig daran teil. Ihr Wettkampf-Trainer Adrian Fuhrmann hatte acht Kämpfer nominiert. Angetreten sind letztlich fünf, ein guter Anfang!

Stichwort: Anfang. Wir hatten noch nie an einem größeren Turnier teilgenommen und konnten trotzdem sehr erfolgreich zurückfahren: ein erster, ein zweiter und drei fünfte Plätze. Unsere Kinder wussten, dass sie vor allem Erfahrungen sammeln sollten. Das haben sie natürlich auch.
Sarah Kobosil musste in ihrer Gruppe gegen vier starke Gegnerinnen antreten und konnte trotz hoher Kampfmoral nur Lehrgeld zahlen. Sie hat sich sehr tapfer geschlagen. Julian Pfau konnte den ersten Kampf gleich gewinnen, musste sich dann aber dreimal den guten Kämpfern in seiner Gruppe geschlagen geben. Unser jüngster Kämpfer, Justin Dochow besiegte zwei seiner vier Gegner und überzeugte vor allem mit seinem Kämpferherz. Marius Kroker, sonst der Coole, musste sich lediglich dem Sieger in seiner Gewichts- und Altersklasse geschlagen geben.

Erstaunlich, wie lebendig er auf der Matte wirkte! Auch Domenik Peters war einem der vier Gegner knapp unterlegen, doch durch das bessere Punkteverhältnis in seinen anderen Kämpfen konnte er mit der Goldmedaille nach Hause fahren.

Ich denke, Adrian Fuhrmann kann stolz auf seine Kämpfer sein! Im Herbst wird es dann eine Neuauflage in Basdorf geben. Am dortigen Turnier werden noch mehr Kämpfer des TSV teilnehmen. Herzlichen Glückwunsch von René Spitzer, unserem Abteilungsleiter, von mir, als Kindertrainer und im Namen des Vorstands des TSV an alle Kämpfer und Trainer Adrian zu ihrer Feuertaufe!

Bericht von Olaf Werner

Das erste mal bei einem Turnier

Lin­den­ber­ger Kampf­sport­ler über­tra­fen al­le Er­war­tun­gen…

Der Ju­do/Ju-Jutsu Ver­ein SG Rot/weiß Neu­en­ha­gen hat ei­nen Ju­do-Ver­eins­wett­kampf aus­ge­rich­tet und den be­freun­de­ten Sport­ver­ein TSV-Lin­den­berg Ab­tei­lung Ju-Jutsu herz­lichst zu ei­nem Ver­gleich ein­ge­la­den.
11 be­geis­ter­te Kin­der und Ju­gend­li­che Ju-Juts­u­ka aus Lin­den­berg freu­ten sich schon im Vor­aus auf die Auf­ga­be, Er­fah­run­gen im Wett­kampf zu sam­meln um für das an­ste­hen­de Ber­nau­er Ju-Jutsu Tur­nier am 19.04.09 gut vor­be­rei­tet zu sein.

Un­se­re Jüngs­ten des TSV-Lin­den­berg Ab­tei­lung Ju-Jutsu hat­ten al­so ei­ne nächs­te Mög­lich­keit ih­re er­lern­ten Tech­ni­ken in ei­nem Wett­kampf aus­zu­pro­bie­ren und sie ha­ben uns so über­zeugt, dass es selbst die mit­ge­reis­ten El­tern nicht zu glau­ben wag­ten. Der Ehr­geiz und die Gier nach mehr und zwar von al­len An­ge­reis­ten wa­ren deut­lich zu spü­ren und las­sen auf po­si­ti­ve Re­so­nanz und Un­ter­stüt­zung durch al­le Hel­fer des TSV Lin­den­berg schlie­ßen.
Der Ju-Jutsu Wett­kampf „Fight­ing“ be­inhal­tet drei Parts die durch­lau­fen wer­den soll­ten. Part 1 ist der Part wo ge­schla­gen und ge­tre­ten wer­den darf. Part 2 ist der Part wel­ches das Wer­fen oder zu Bo­den brin­gen be­inhal­tet und zu gu­ter letzt Part 3 wo die Bo­den­ar­beit den Aus­schlag gibt ei­ne End­schei­dung her­bei­zu­füh­ren wenn Schlag und Wurf nicht mehr so ganz funk­tio­nie­ren. Al­le drei Parts kön­nen auch auf­ein­der­fol­gend mit vol­ler Punkt­zahl be­wer­tet wer­den wenn ein gu­ter Tref­fer, ein gu­ter Wurf so­wie ei­ne gu­te Tech­nik am Bo­den den Ab­schluss fin­det. Die­ser Ab­schluss ist dann das En­de des Kamp­fes und der Sieg des agie­ren­den Kämp­fers und wird als tech­nisch über­le­gen be­zeich­net.
In Neu­en­ha­gen wur­den die Parts 2 und 3 (Ju­do) durch­kämpft mit der Op­ti­on ei­ni­ge Re­geln des „Fight­ing“ mit ein­zu­be­zie­hen. So wur­de in Ab­spra­che der Ver­ant­wort­li­chen die Wett­kampf­zeit oder die Be­wer­tung der Wett­kämp­fe so ge­re­gelt, dass al­le Ak­teu­re mit viel Sports­geist und Fun die­sen auf­re­gen­den Tag mit gu­ten Er­in­ne­run­gen er­le­ben durf­ten.

Dipl.-Ing. Alex­an­der Merk und Ab­tei­lungs­lei­ter der SG-Neu­en­ha­gen sorg­te für ei­ne vor­bild­li­che, sou­ve­rä­ne Ab­wick­lung des klei­nen Events auf Ver­eins­ebe­ne und in­spi­rier­te für wei­te­re Ver­glei­che die­ser Mög­lich­keit Wett­kämp­fe zu ge­stal­ten. Mit der Un­ter­stüt­zung sei­ner Trai­ner wie al­len Hel­fern wie zum Bei­spiel Alex Merk Ju­ni­or wird ihm das wei­ter­hin wohl­wol­lend ge­lin­gen.
Es ist zu be­mer­ken, dass die Sport­ler des TSV Lin­den­berg noch nie ei­nen di­rek­ten Wett­streit mit Ju­do-Kämp­fern ge­habt ha­ben…, da­für ge­bührt ih­nen viel Lob!
Plat­zie­run­gen der Kämp­fer aus Lin­den­berg:
1. Platz: Jus­tin Dochow, Sa­mu­el Ja­kobs, Ma­ri­us Kro­ker, Nan­cy Brück­ner, Mi­chel­le Hvaleck
2. Ju­li­an Pfau, Dia­na Frei­tag, Jes­si­ca Le­wi­cki
3. Ro­bert Käh­ne, Lu­kas Jänsch, Do­mi­nik Pe­ters
Vie­len Dank an fol­gen­de Trai­ner:
Olaf Wer­ner: 3. Dan 2. Vor­sit­zen­der TSV Lin­den­berg, Trai­ner Kin­der
Adri­an Fuhr­mann: 1. Kyu und Meis­ter­schü­ler, Trai­ner Kin­der
Chris­toph Gru­schwitz 3. Kyu, Trai­ner Kin­der

René Spit­zer Ab­tei­lungs­lei­ter Ju-Jutsu